In der Druckerei von morgen stehen Grundsätze von „Industrie 4.0″ im Mittelpunkt. Viele Grenzen zwischen Branchen, Technologien und zwischen Unternehmen selbst werden weitgehend verschwinden. Für die grafische Industrie bedeutet dies:

Bisherige Wettbewerber arbeiten branchenübergreifend zusammen. Kunden und Geschäftspartner verbinden Unternehmens- und Wertschöpfungsprozesse sowie Dienstleistungsvorgänge. Die Druckerei Sauerland hat dafür bereits mit ihrer Infrastruktur und Prozessdigitalisierung Rahmenbedingungen geschaffen, um bestehende und künftige Berührungspunkte ihrer Wertschöpfungskette mit anderen zu identifizieren. Ein weiterer Schritt sind standardisierte Schnittstellen.

In der Druckerei 4.0 sind diese Maßnahmen ein Muss. Der Druck und die anschließende Veredelung von Drucksachen aller Art stehen unter hohem Innovationsdruck. Erfolgreich arbeiten erfordert ein umfassendes System. Mensch, Maschine und das gesamte zugehörige Umfeld müssen vollständig vernetzt sein. Ziel ist ein sogenanntes „Connected Ecosystem“.

Druckspezifisches Know-how und Inhalt werden mit Technologie (Druck- und Weiterverarbeitungsmaschinen) und produktnahen IT-Dienstleistungen (Software) so weit wie möglich verschmolzen. So entsteht aus einzelnen Produktionsinseln ein ganzheitliches Fertigungssystem und am Ende eine kundenorientierte Einheit.

Ein weiterer Baustein des Kompetenzprofils der grafischen Industrie besteht in einer hohen Kompetenz bei der Vorhaltung des passenden Maschinenparks. Dazu kommt der Einsatz hochwertiger Vorprodukte – zum Beispiel Papier und Farben – sowie das passende Produktportfolio. Praktisches und anwendungsorientiertes Wissen über Technik, Technologie und die Peripherie der physischen Systeme werden so widergespiegelt.